Angelika Weber

Obwohl ihr Instrument nicht mehr den glänzenden Namen seiner Blütezeit („Salterion“) trägt, widmet sich Angelika mit voller Hingabe, Energie und Virtuosität ihrem mit 98 Saiten bespannten Tenor-Hackbrett. Unzählbare Töne tanzten seit Beginn ihrer Karriere wirbelnd durch die Konzertsäale und sorgen immer wieder für ungläubiges Staunen.
Dafür nimmt sie sogar jedes Mal wieder den aufwändigen Transport und die komplizierten Konstruktionsmechanismen des dazugehörigen Hackbrettständers (Eiche massiv!) sowie die zeitintensive Stimmerei auf sich. Und weil dieses trapezförmige Stück Holz (neben Querflöte und Harfe) aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken ist, profitieren auch viele viele kleine und große Musikanten/-innen von ihrem Wissen und Können.